Ihr Name war Delinia McRock, eine Avalonier Hexe auf dem Server Logres und als sie endlich Level 50 war, hatte ich es geschafft eine hybride Materie/ Körper/ Gedankenmagie Hexe zu erschaffen, die es so vermutlich nie wieder gegeben hatte. Kurz gesagt: Mein erster Charakter in Dark Age of Camelot war völlig verskillt. Respec-Steine waren schwer zu beschaffen, wenn sie überhaupt schon im Spiel vorhanden waren, und von den Entwicklern wurde leider auch keine „Gnadenrespezialisierung“ vergeben.

Sowas soll in Camelot Unchained natürlich nicht mehr passieren – man lernt ja aus seinen Fehlern, auch wenn die Erinnerung daran natürlich so ein verklärtes „Ja das war halt noch nen ordentliches MMORPG“ Feeling hervorspült. Aber wie soll die Praxis in Camelot Unchained bezüglich der Spielerentscheidungen aussehen? Im sechsten Unveiled Newsletter von City State Entertainment gab es eine vage Antwort darauf.

In der Praxis wird es wohl so aussehen, dass man sich bereits vor dem Erstellen der Spielfigur durch ein paar Guides lesen muss – gerade was Realm, Rasse und Klasse betrifft. Spezielle Klassenguides sollen allerdings auch in das Spiel implementiert werden. Außerdem wird man sich beim Erstellen seines Charakters auch zwischen Banes und Boones (spezielle Boni und Mali) entscheiden müssen und natürlich sollte man sich schon bewusst gemacht haben, ob man lieber offensiv oder defensiv spielt.

Allerdings wollen die Entwickler auch, dass man als Spieler nicht gänzlich an seine Wahl gebunden ist. Sie versuchen sinnvolle und abwechslungsreiche Möglichkeiten einzubauen, die den eigenen Charakter einzigartig machen. Da wird auch auf das Path-System verwiesen, aber auch auf die Möglichkeit ganz neue Fähigkeiten zu erlernen, wenn einem die bisherige Wahl nicht gefällt. Alles im allem soll die Charakterentwicklung aber ein langsamer Weg sein, bei der es hilfreich ist, seine Entscheidungen lieber zweimal zu überdenken.